TECHNIK VON GESTERN Fitbit Tracker Von Michael Hüttinger
2009: Die Wäscheklammer, die Schritte zählt.
Heutzutage wird jeder Spaziergang, jede Treppenstufe und jede Schlafphase bis ins letzte Detail erfasst und analysiert. Die fitnessorientierte Generation Z hat eine Milliardenbranche hervorgebracht, in der die größte Herausforderung manchmal darin besteht, trotz eines Schlafscores von 87 Punkten noch alle Aktivitätsringe zu schließen.
Doch im Jahr 2009 sah die Lage noch ganz anders aus. Aus heutiger Sicht wirkt die erste Fitbit fast schon sympathisch naiv. Der kleine Clip zählte lediglich Schritte, Kalorien und Schlafstunden – und seine Nutzer waren damit vollkommen zufrieden. Ein nettes Detail war eine Blume, die mit jedem Schritt weiter erblühte und bei 10.000 Schritten ihre volle Pracht entfaltete.
Die damals revolutionäre Idee von Fitbit war, Gesundheit messbar zu machen und so das nötige Wissen zu vermitteln, um sie zu verbessern. Die erste Fitbit mag technisch längst überholt sein, doch die Idee lebt an Millionen Handgelenken weiter.
Was 2009 mit einer kleinen blauen Blume als Motivation begann, ist heute zu einer milliardenschweren Industrie geworden.