Was passiert, wenn das Mobilfunknetz zusammenbricht?
Text: Ben Kraus
Die Welt versinkt in Chaos und Verwüstung. Städte brennen, Zombiehorden ziehen umher, und du musst dich nur noch entscheiden: Mad-Max-, Walking-Dead- oder Fallout-Klamotten? Nun ja – außer ein paar Influencern in akuter Sinnkrise ist es eher wie der Sommer 1998. Nur ohne Bailando von Loona.
Das legendäre „ LKW gegen Sendemast-Meme“ führt nur zu sehr regionalen Ausfällen.
Was wirklich passiert, hängt stark von der Ursache ab. Ein Softwarefehler trifft meist nur einen einzigen Netzbetreiber. Ein technischer Defekt, eine durchtrennte Leitung oder das legendäre „ LKW gegen Sendemast“-Meme sorgen für sehr regionale Ausfälle – und sind in der Regel schnell behoben.
Spannender wird es bei großflächigen Ausfällen, etwa durch massive Wetterschäden oder einen flächendeckenden Cyberangriff. Die Auswirkungen entfalten sich gestaffelt: In der ersten Stunde kippt der normale Alltag, denn Messenger, Telefonie und Navigation versagen, und Notrufe lassen sich mobil nicht mehr absetzen. Nach mehreren Stunden oder Tagen machen sich Unsicherheit und Nervosität breit, Lieferketten verzögern sich, und Alternativen müssen( wieder-) aktiviert werden. Die gute Nachricht: Alle BOS( Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) verfügen über eigene Funknetze. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste fahren also weiter.
Was du selbst tun kannst, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: analog. Schreib dir wichtige Telefonnummern auf – ja, mit Stift, auf Papier. Leg dir eine Straßenkarte deiner Region zu, ebenfalls in Papierform. Gehen oder Radfahren ersetzt WhatsApp erstaunlich gut, und bei einem echten Blackout solltest du Batterien, Akkus und Powerbanks bereithalten. Am wichtigsten aber: Ruhe bewahren und UKW-Radio einschalten. Dort bekommst du die entscheidenden Informationen – und mit etwas Glück läuft sogar Loona mit Bailando.
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