SmartWeekly 16.10.2026 | Page 20

Praxis 20

SELBSTVERSUCH

Abtauchen mit der TG-7

Schnorcheln, Fische und Arschbomben: Im Kroatien-Urlaub soll die OM System TG-7 unsere ersten Unterwasserabenteuer festhalten.

Von Michael Hüttinger

Sommerurlaub in Kroatien mit der Familie – und dieses Mal wollen wir endlich zum ersten Mal schnorcheln. Und weil wir ein solches Familienabenteuer natürlich dokumentieren müssen, landet neben Taucherbrillen auch die OM System TG-7 im Reisegepäck. Eine Kamera, die für solche Einsätze wie gemacht scheint: klein, robust und bis 15 Meter wasserdicht.

Bevor es ins Meer geht, steht allerdings der Probelauf im Pool an. Und der macht sofort riesigen Spaß: Unterwasserselfies, Tauchversuche und natürlich Videos von mehr oder weniger eleganten Arschbomben – die TG-7 macht alles klaglos mit. Aber eine Sache merke ich ziemlich schnell: Ich fotografiere unter Wasser weitgehend blind. Selbst mit Taucherbrille fällt es mir schwer, auf dem Display Motiv und Bildausschnitt zuverlässig zu beurteilen. Für mich heißt das ganz praktisch: Kamera ungefähr ausrichten, abdrücken und hoffen.

Am nächsten Tag wird es ernst. Wir schnorcheln zum ersten Mal im Meer – und plötzlich ist die Kamera Nebensache. Unter uns Felsen, Pflanzen und jede Menge Fische, neben mir meine Familie mit Schnorchel und Taucherbrille. Ich bin von dieser völlig neuen Perspektive so geflasht, dass ich beinahe vergesse, weshalb ich die TG-7 überhaupt dabeihabe.

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( 1) Die TG-7 ist wasserdicht und handlich – ideal, um die ersten Schnorchelabenteuer unkompliziert festzuhalten.

( 2) Mit OI. Share kannst du auf der Kamera gespeicherte Fotos anzeigen und auf dein Smartphone importieren.

( 3) Der optionale Blitzdiffusor lässt sich wie der Lichtleiter einfach aufschrauben.

Aber eben nur beinahe! Also Kamera hoch, Familie fotografieren, Fischen hinterherjagen, Video starten, wieder auftauchen. Technisch macht die TG-7 genau das, was sie soll. Für Unterwasseraufnahmen stehen sogar eigene Aufnahmemodi zur Verfügung und Videos nimmt die Kamera in 4K auf. Am Abend folgt allerdings die Ernüchterung. Meine Fotos sehen längst nicht so spektakulär aus, wie sich das Erlebnis unter Wasser angefühlt hat. Die Farben wirken weniger eindrucksvoll, die Fische sind häufig kleiner im Bild als gedacht und meine Bildkomposition bewegt sich irgendwo zwischen Zufall und Anfängerenthusiasmus. Der TG-7 kann ich dafür kaum einen Vorwurf machen. Sie hat zuverlässig funktioniert. Das größere Problem befand sich wohl hinter der Kamera. Genau das ist für mich die wichtigste Erkenntnis dieses Selbstversuchs: Eine gute Unterwasserkamera macht noch keinen guten Unterwasserfotografen. Gerade als Schnorchel-Anfänger musste ich gleichzeitig atmen, schwimmen, schauen und versuchen, ein vernünftiges Motiv einzufangen. Wer gute Bilder möchte, braucht trotz cleverer Kamera also Übung und Erfahrung. Genau deshalb will ich es wieder versuchen. Vielleicht nächstes Jahr? Die TG-7 kommt jedenfalls mit.

„ Die TG-7 hat unseren ersten Schnorchelurlaub zuverlässig überstanden – meine Fähigkeiten als Unterwasserfotograf haben dagegen noch Luft nach oben.“

Michael Hüttinger, Art Director

Fünf Dinge, die ich gelernt habe

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Robust: Die TG-7 ist bis 15 Meter wasserdicht und übersteht Stürze. Genau deshalb gebe ich sie auch meinen Kindern ohne ständig mahnendes „ Aber pass bloß auf!“ in die Hand.

2

Übung und Erfahrung: Gute Unterwasserfotos entstehen nicht automatisch, nur weil die Kamera dafür gebaut wurde.

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Smartphone-App: Bilder lassen sich mit der App OI. Share via Bluetooth aufs Smartphone übertragen – praktisch, wenn das Unterwasserselfie gleich in Social Media landen soll.

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Zubehör: Wer tiefer einsteigen möchte, kann die TG-7 ganz easy erweitern, indem er zum Beispiel den optional erhältlichen Blitzdiffusor FD-1 an die Kamera schraubt.

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Nicht nur zum Abtauchen: Für mich ist die TG-7 die perfekte Familien- und Urlaubskamera. Sie ist extrem robust, wasserdicht und temperaturbeständig bis zu minus 10 Grad Celsius – deshalb kommt sie nach dem Sommerurlaub auch mit auf die Skipiste.

OM System TG-7

Die Kompaktkamera ist robust und bietet spezielle Unterwassermodi, RAW-Aufnahme sowie 4K-Video.

550 Euro, weitere Infos �