Virtual-Reality-Headset für Videospiele . Auch den Begriff Augmented Reality ( AR ) verwendet das Unternehmen nicht . Stattdessen beschreibt Apple sein neues ( recht teures ) Headset als Einstieg in das „ Spatial Computing “, also einen räumlichen Computer , der digitale Inhalte nahtlos mit der physischen Welt verbindet und es dem Träger gleichzeitig ermöglicht , präsent und mit anderen verbunden zu bleiben . Auf den ersten Blick mag es sich um einen schicken Marketing-Gag handeln , der es einem leichter machen soll , 3.500 US-Dollar ( der Preis in Euro steht noch nicht fest ) für ein wenig glattes Aluminium und Glas auszugeben .
Tatsächlich trifft es aber den Kern von Vision Pro : Statt die reale Welt auszublenden , ist Apples All-in-One-Headset darauf ausgelegt , digitale Inhalte in die reale Umgebung des Trägers zu integrieren . Dabei ist „ Mixed Reality “ nichts Neues , aber Apples Herangehensweise an das Medium ist - wie man es von dem kalifornischen Konzern gewohnt ist – besonders innovativ .
Apples Vision von Mixed Reality ist es , die vertrauten Anwendungen von Mac und iPad überall verfügbar zu machen . Und visionOS bietet dafür eine völlig neue Art , mit Inhalten zu interagieren . Ob man mit Safari in der Fenstergröße seiner Wahl im Internet surft , im Urlaub die Inhalte der Notizen-App durchblättert oder den Film „ Avatar : The Way of Water “ in 4K-HDR auf einer 30 Meter großen virtuellen Leinwand anschaut – mit dem hervorragenden Display von visionOS Pro ist alles möglich .
Mit Vision Pro zeigt Apple , wie man einen Mac-Bildschirm vor sich erscheinen lassen und ihn einfach mit den Augen steuern kann . Noch haben wir nicht viele Anwendungen von Drittanbietern in Aktion gesehen – aber zum Start soll Microsoft Office mit voller Unterstützung für das Apple-Headset kommen und auch Disney könnte Umgebungen beisteuern - aber der positive Ansatz der neuen digitalen Dimension ist schon sehr greifbar .