Vom ersten Knopfdruck bis zum cremigen Milchschaum: Die GRAEF Dicianova lädt dazu ein, den perfekten Espresso selbst in die Hand zu nehmen.
Text: Detlef Meyer
Ein guter Espresso ist für mich mehr als ein schneller Wachmacher. Er ist ein kleines Ritual, bei dem Duft, Geschmack und Crema stimmen müssen. Genau deshalb finde ich Siebträgermaschinen spannend, die mir nicht einfach nur Kaffee liefern, sondern Raum zum Experimentieren lassen. Die GRAEF Dicianova macht schon beim Einrichten klar, dass hier eigene Vorlieben zählen. Als Einkreismaschine mit Single-Thermoblock und aktiv beheizter Brühgruppe ist sie nach rund fünf Minuten Aufheizzeit einsatzbereit. Eine innovative Dampfabkühlung minimiert beim Wechsel von Milchschaum zu Espresso die Dampfentwicklung in der Abtropfschale für bis zu drei Vorgänge hintereinander – ohne Herausspritzen oder Verbrennungsgefahr. So bleibt genug Zeit, um die Bohnen bereitzustellen und die Vorfreude zu genießen.
Doch bevor der erste Espresso in der Tasse landet, kommt es auf die Details an. Für einen doppelten Espresso verwende ich etwa 18 bis 20 Gramm Kaffeemehl – perfekt vorbereitet mit der Kaffeemühle GRAEF CM1116. Das Pulver wird gleichmäßig verteilt und mit ruhigem, geradem Druck im Siebträger verdichtet. Klingt nach Barista-Lehrgang? Kein Problem! Ein Audio-Guide führt Schritt für Schritt zum perfekten Kaffee. Außerdem erklärt ein Video-Tutorial die Bedienung.
Die Dicianova lässt mir dabei reichlich Spielraum. Die Brühtemperatur kann ich zwischen 86 und 98 Grad Celsius einstellen, den Brühdruck bei Bedarf reduzieren und die Präinfusion in mehreren Stufen anpassen. Auch die Bezugsmenge lässt sich speichern. So kann ich ausprobieren, wie sich kleine Veränderungen auf Aroma und Crema auswirken – bis der Espresso so schmeckt, wie ich ihn mag.
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( 1) 19 cm schmal: Die GRAEF Dicianova zeichnet sich durch
ein schlankes Design aus.
( 2) Die Dampflanze schäumt Milch für cremigen Cappuccino auf.
( 3) Ein perfektes Team: Die Dicianova und die Kaffeemühle GRAEF CM1116.
Und was ist mit Cappuccino? Hier kommt die Dampflanze ins Spiel. Ihre Leistung lässt sich in sieben Stufen regulieren. Mit kalter Milch und etwas Übung entsteht feinporiger Schaum, der den Espresso zur cremigen Auszeit macht. Ob der erste Versuch schon perfekt gelingt, hängt allerdings auch von der eigenen Technik ab. Schließlich will der Umgang mit der Dampflanze gelernt sein. Praktisch: Auch Heißwasser für Tee oder Americano lässt sich in fünf Stufen dosieren. Wer seine Maschine pflegt, hat länger Freude daran. Ein eigenes Entkalkungsprogramm unterstützt die Reinigung; wie häufig es nötig ist, hängt unter anderem von der Wasserhärte ab.
Die GRAEF Dicianova ist damit mehr als ein Knopfdrücker für den schnellen Koffeinschub. Sie richtet sich an alle, die ihren Kaffee bewusst zubereiten und gerne an den Stellschrauben drehen. Mein persönlicher Anreiz: morgens nicht einfach irgendeinen Espresso zu trinken, sondern genau den, auf den ich mich schon beim Aufstehen freue.
„ Mit der GRAEF Dicianova genieße ich Espresso und Cappuccino ganz nach meinem Geschmack.“
Detlef Meyer, Redakteur
5 Dinge, die ich gelernt habe
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Fünf Minuten bis zum Start: Die Dicianova ist schnell bereit für den ersten Espresso – Zeit, um Bohnen und Siebträger vorzubereiten.
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Die Details für den Unterschied: Mahlgrad, Kaffeemenge und Tampdruck beeinflussen, was später in der Tasse landet.
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Temperatur nach Geschmack: Zwischen 86 und 98 Grad Celsius lässt sich die Brühtemperatur in Ein-Grad- Schritten anpassen.
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Perfekt für Neu-Baristas: Ein detaillierter Audio-Guide führt dich durch den kompletten Ablauf bis zum perfekten Espresso oder Cappuccino.
5
Pflege nicht vergessen: Das Entkalkungsprogramm hilft bei der Wartung. Wie oft es zum Einsatz kommt, richtet sich auch nach der Wasserhärte.
GRAEF Dicianova
Die kompakte GRAEF Dicianova begeistert mit präzisen Einstellungen und Barista-Komfort auf kleinem Raum.