SmartWeekly 06.03.2026 | Page 17

Special 17

ZWIFT RIDE

Die preisbewusstere Wahl – ohne sich wie ein günstiger Kompromiss für den Einstieg in die Zwift-Welt anzufühlen.

� Als günstigstes Modell im Test

10 / 2026

����� Zwift Ride

Quick Facts

Widerstand: Elektromagnetisch

Max. Leistung: 1.800W

Max simulierte Steigung: 16 %

Steigungs- und Gefällefunktion: Keine

Nutzerdaten: 152 – 198 cm, 120 kg max.

Weitere Infos � ist das Zwift Ride eine Kombination aus zwei zentralen Komponenten( zusammen verkauft, separat verpackt): dem Wahoo Kickr Core 2 Trainer und dem Zwift Ride Smart Frame. Der Trainer ist mit einem Zwift Cog ausgestattet, was einfacher ist, als eine komplette Kassette zu montieren, wie es beim Einsatz eines echten Fahrrads nötig wäre.

Das Zwift Cog verfügt zwar über eine Kette – inklusive transparenter Schmierung, damit es beim Anfassen keine Sauerei gibt – läuft jedoch als Ein-Gang-System. Dadurch entfallen Ruckeln, Kettenspringen oder Schaltgeräusche, denn die Gangwechsel werden ausschließlich über den Widerstand geregelt. Ein elektromagnetisches System steuert das Schwungrad sehr geschmeidig und wechselt zwischen 24 Gängen – vergleichbar mit einer Automatik als mit einer Handschaltung.

Auch die Geräuschentwicklung bleibt angenehm niedrig – egal ob im Sitzen oder im Wiegetritt und unabhängig von der Intensität. Das steigert den Gesamteindruck zusätzlich. Die maximale Leistung liegt bei 1.800 Watt und damit über dem, was in der Praxis benötigt wird.

Das orange-weiße Farbschema des Zwift Ride passt perfekt zur App der Marke und verleiht dem Trainer ein stimmiges Erscheinungsbild, als wären beide füreinander gemacht.

Der Smart Frame selbst ist zwar starr, der Trainer hat aber ein wenig Bewegung – und das stört überhaupt nicht, im Gegenteil: Für den Komfort ist es sogar ein Plus. Eine physische Steigungs- oder Gefällefunktion für Anstiege gibt es nicht. Zubehör wie der Kickr Climb kann das zwar bieten, das Zwift Ride ist damit aber offiziell nicht kompatibel.

Die Montage des Lenkers ist etwas fummelig, und einmal angebracht, wird er über USB-A separat mit Strom versorgt

Dieser Heimtrainer vereint Funktion und Markenimage.

– nicht über den Trainer selbst. Ohne Strom funktionieren die Bedienelemente am Lenker, also Gänge und App-Steuerung, nicht. Für jede Trainings-App ist das aber notwendig.

Als erstes Produkt von Zwift ist das Ride natürlich stark auf die eigene App zugeschnitten. Allerdings gibt es nur die üblichen 14 Testtage, was etwas knapp ist.

Alles in allem macht das Zwift Ride einen starken Eindruck: Vom orange-weißen Design bis zu den app-spezifischen Bedienelementen am Lenker passt alles zusammen. Der Heimtrainer funktioniert also nicht nur sehr gut, er spiegelt auch das Markenimage wider. Im Vergleich zu den teureren Smart Bikes im Test überzeugt vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis.

FAZIT

DAS HAT UNS BEEINDRUCKT: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis; der separate Trainer sorgt für mehr Bewegungsfreiheit als starre Rahmen; geschmeidiges Tretgefühl.

DAS GEHT NOCH BESSER: Etwas fummelige Montage; keine Kurbel- auswahl; separate Stromversorgung für Lenker.

� Tolles Gesamtpaket, das erschwinglich ist und sich perfekt in Zwifts virtuelle Welten einfügt.

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Wattbike Atom �