SmartWeekly 06.03.2026 | Page 18

Special 18

WATTBIKE ATOM

Robuste Bauweise und Aero-Armablagen, dafür das mit Abstand lauteste Modell des Test-Trios.

� Wattbike bietet die Modelle Air, Proton und Atom an. Getestet wurde das letzte, das Atom, das zugleich das Top-Modell der Marke ist. Preislich ist dieser Heimtrainer zwischen Zwift Ride und Wahoo Kickr Bike Pro angesiedelt. Das Atom ist zudem das stabilste Bike im Test: angenehm steif, absolut professionell und für ernsthaftes Training gemacht. Allerdings wirken die integrierten Bedienelemente am Lenker im Vergleich zum Wahoo weniger realistisch und haptisch. Auffällig ist auch, dass das Wattbike deutlich lauter ist als Zwift oder Wahoo – der Klang ähnelt eher einem kleinen Motor als einem leisen Summen. Es

10 / 2026

����� Wattbike Atom

Quick Facts

Widerstand: Elektromagnetisch

Max. Leistung: 2.500W

Max simulierte Steigung: 25 %

Steigungs- und Gefällefunktion: Keine

Nutzerdaten: 152 – 196 cm, 135 kg max.

Weitere Infos � empfiehlt sich also, einen passenden Standort und Zeitpunkt für das Training zu wählen.

Besonders praktisch sind die Aero-Armlagen: Sie ermöglichen eine besonders bequeme Zeitfahrposition, was für bestimmte Trainingspläne – und Freunde von Time Trial-Bikes – ein echter Vorteil ist. Die Schnellspannverschlüsse des Atom sind kinderleicht zu justieren, auch wenn sie am Lenker nicht optimal sitzen, falls man die Position anpassen oder für einen anderen Nutzer ändern möchte. Im Gegensatz zum Wahoo, das eher wie ein „ einmal einstellen und fertig“-Setup wirkt, lässt sich das Wattbike problemlos von zwei Personen im Haushalt nutzen.

Mit dem Anspruch, das realistischste Indoor-Cycling-Erlebnis zu bieten, verfügt das Atom über einen neuen Sattel, der für Männer und Frauen gleichermaßen komfortabel ist.

Dieser Heimtrainer ist auf Leistung ausgelegt: Mit einer maximalen Power von 2.500 W liegt das Atom auf dem Niveau des Wahoo Kickr Bike Pro. Ganz so schnell kommt man diesen Spitzenwerten aber kaum nahe. Größere und schwerere Fahrer fühlen sich auf diesem Atom bestens aufgehoben. Klasse: Das Wattbike ist mit Zwift kompatibel, bietet aber als einziges Testgerät eine eigene kostenlose Trainings-App: den Wattbike Hub. Damit lassen sich sehr detaillierte Trainingspläne nutzen – ein klarer Vorteil, wenn man laufende Monatskosten vermeiden möchte.

Der integrierte Tablet-Halter sitzt ebenfalls optimal, sodass alles

Deutlich lauter als die anderen, mit einem Geräusch, das an einen kleinen Motor erinnert.

Wichtige in einer Einheit vereint ist. Wer dagegen ein Laptop nutzen möchte, muss sich etwas umstellen.

Insgesamt vermittelt das Wattbike das Gefühl eines soliden Trainers mit vielen Vorteilen. Allerdings schmälern der höhere Geräuschpegel, das Fehlen diverser Kurbellängen wie beim Wahoo und die etwas schwache Haptik der Gang- und Bedientasten den Gesamteindruck angesichts des hohen Preises.

FAZIT

DAS HAT UNS BEEINDRUCKT: Angenehmer Sattel; kostenlose Trainingsplattform; Zeitfahrposition unschlagbar.

DAS GEHT NOCH BESSER: Zu laut; keine Kurbellängen wählbar; Bedienelemente wirken für den Preis billig.

� Ein solider Trainer, das in manchen Punkten kleine Schwächen zeigt, ansonsten aber robust gebaut ist.

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Top-Zubehör �